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Stichsäge Test – Der große Vergleich

Eine elektrische Stichsäge ist ein Elektrowerkzeug, um durch Holz, Metall, Schaumstoff Kunststoffe oder Baustoffe wie Gipskarton oder Gasbeton und sogar Stein und Keramik zu sägen. Elektrische Stichsägen weisen eine typische Bauweise auf, die sie von anderen Elektro- bzw. Motorsägen unterscheidet. 

Stichsäge Test

Wir haben die aktuellen Stichsägen unter die Lupe genommen. Nach der Lektüre unserer Testberichte bist Du in der Lage, die für Dich beste Kaufentscheidung zu treffen.
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Elektrische Stichsägen gibt es prinzipiell in zwei Ausführungen, nämlich als Hubstichsägen oder als Pendelhubstichsäge. Während die Hubstichsäge das Sägeblatt lediglich auf und ab bewegt, bewegt sich das Sägeblatt einer Pendelhubstichsäge zusätzlich zur vertikalen Bewegung gleichzeitig vorwärts und rückwärts. Die zusätzliche Vertikalbewegung sorgt dafür, dass abgeraspeltes Sägemehl schneller entfernt wird.

Stichsägen verfügen über ein Sägeblatt, das nur an einer Seite im Fuß der Säge eingespannt und auf der anderen Seite frei ist. Das Sägeblatt wird durch einen Fuß an der Unterseite der Säge geführt, der fest auf dem jeweiligen Werkstück aufsetzen kann.

Vergleichstabelle

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Bewertung
Schnitttiefe Holz135mm150mm90mm120mm100mm90mm120mm
Schnitttiefe Alu10mm20mm15mm20mm20mm-mm20mm
Schnitttiefe Stahl10mm10mm8mm10mm10mm10mm10mm
Pendelhub
Gehrungsschnitt
Betriebsspannung18V230V230V18V230V230V230V
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Für wen sind Stichsägen geeignet?

Stichsägen sind sowohl für die Anwendungen des Heimwerkers, als auch für den Einsatz durch handwerkliche Profis geeignet. Die Handhabung ist zwar grundsätzlich auch für Anfänger unproblematisch, für präziseres Arbeiten und kompliziertere Schnitte benötigt ein Bediener jedoch einige Übung im Umgang mit einer Stichsäge. Für einfache Arbeiten, bei denen es auf Präzision nicht ankommt, kann auch ein Hobbybastler ohne viel Erfahrung im Umgang mit einer Stichsäge diesen Sägetyp ohne große Probleme einsetzen.

Im Profibereich ist die Stichsäge nicht nur für Schreiner, Zimmerleute oder Trockenbauer nützlich. Besonders Ausschnitte aus Holz-, Bau- oder Kunststoffplatten werden oft auch von Klempnern, Elektrikern oder Heizungsbauern mit einer Stichsäge ausgeführt, wenn zum Beispiel größere Öffnungen bei der Verlegung von Kabeln oder Rohrdurchleitungen erforderlich sind. Polsterer können Stichsägen besonders gut auch zum Zuschneiden von Schaumstoffen nutzen.

Maurer und Fliesenleger können bei Verwendung geeigneter Sägeblätter Stein und Keramik sägen und Metallwerker verwenden Stichsägen zum Beispiel zum Kürzen von Rohren oder das Schneiden von Blechen.

5 gute Gründe für Stichsägen

  • Stichsägen TestMit einer Stichsäge kann man viele, besonders häufig anfallende Sägearbeiten erledigen.
  • Eine Stichsäge erlaubt besonders besonders präzise, saubere Schnitte.
  • Mit einer Stichsäge sind auch runde Schnitte in Platten, Brettern und ggf. sogar in massiveren Werkstücken wie Balken möglich.
  • Eine Stichsäge ist im Vergleich zu anderen Sägen relativ einfach zu handhaben.
  • Der Umgang mit einer elektrischen Stichsäge ist vergleichsweise sicher, besonders wenn die Säge über eine moderne Sicherheitsausstattung verfügt.

Einsatzmöglichkeiten

Da eine elektrische Stichsäge im Vergleich zu anderen Sägetypen nur eine relativ geringe Schnitttiefe zulässt, wird sie besonders häufig zum Schneiden von Platten eingesetzt. Präzise Schnitte durch flächige Werkstücke wie Holzplatten aller Art und verschiedenes im Trockenbau verwendetes Plattenmaterial sowie zum Sägen von Kunststoffplatten, Metall und Fliesen sind für eine Stichsäge kein Problem. Eine Stichsäge kommt deshalb auf Baustellen, in der Werkstatt bzw. Produktion und besonders häufig bei Montagearbeiten zum Einsatz.

Heimwerker verwenden die Stichsäge gerne für Arbeiten in Haus und Garten. Die Präzision der Stichsäge macht sie besonders geeignet für die Bearbeitung von Werkstücken wie Möbeln, Fenstern oder Türen, bei denen ein guter optische Eindruck des Schnittes wichtig ist.

Funktionsweise einer Stichsäge

Metabo STE 90 Stichsäge im TestFür den Antrieb des Sägeblattes einer Stichsäge wird die Drehbewegung des Motors durch eine Mechanik in eine vertikale Hubbewegung des Sägeblatts umgesetzt. Stromlieferant für eine Stichsäge kann das normale Stromnetz sein, jedoch sind auch kabellose Modelle mit Stromversorgung durch Akkus sehr verbreitet.

Damit das Sägeblatt ausreichend großen Druck auf das zu sägende Material ausüben kann, wird es auf der Rückseite durch eine Führungsrolle gehalten. Diese sorgt gleichzeitig für eine gewisse seitliche Führung des Sägeblattes , um unerwünschte Vibrationen zu verhindern. Um den Ausriss an den Schnittstellen zu minimieren, verfügen die meisten Stichsägen über einen Ausreiss- oder Splitterschutz.

Bei einer Stichsäge mit Pendelhub bewegt sich das Sägeblatt nicht nur auf und ab, sondern auch horizontal vorwärts und rückwärts, so dass das Sägeblatt praktisch eine Kreisbewegung ausführt. Die vertikale Bewegung sorgt dann für die eigentliche Sägearbeit, während die zusätzliche Vorwärts-Rückwärts-Bewegung die abgeriebenen Holzspäne sehr effektiv beseitigt.

Bei hochwertigeren Stichsägen können die Hub- und Pendelbewegungen variiert werden.

Um Gehrungsschnitte auszuführen, verfügen hochwertigere Stichsägen über eine Vorrichtung, mit der Fuss abgewinkelt werden kann. Die volle Funktionsfähigkeit einer Stichsäge hängt auch von der Auswahl der richtigen, für das jeweilige Material am besten geeigneten Sägeblätter ab. Da die Sägeblätter auch in der Länge variieren können, hat man durch die Auswahl entsprechender Sägeblattformate auch Einfluss auf die Schnitttiefe.

Was kostet eine Stichsäge von guter Qualität?

Natürlich sind erwähnte Werkzeuge bereits ab 30 EUR erhältlich. Wer jedoch eine hochwertige Stichsäge kaufen möchte, muss mit Preisen ab 80 EUR rechnen – dies gilt insbesondere dann, wenn ein Produkt bekannter Hersteller wie Bosch oder Festool erworben werden soll.

Bei wem kann man Stichsägen reparieren lassen?

Bosch PST 700 E "easy" Stichsäge im TestDer Reparatur von Stichsägen widmet sich die Robert Bosch GmbH. Hierzu muss das defekte Produkt lediglich an das Servicezentrum verschickt werden. Generell empfiehlt es sich, das Werkzeug beim jeweiligen Hersteller reparieren zu lassen. Dieser ist mit den Eigenschaften des Produktes bestens betraut und kann etwaige Schäden somit schnell beheben.

Wer hat die Stichsäge erfunden?

Erfunden wurde das Werkzeug im Jahr 1946 von Albert Kaufmann – einem Mitarbeiter der Schweizer Firma der Scintilla AG -, wobei die Grundidee von einer Nähmaschine stammt. Dieselbe kam auch zum Testen der damals innovativen Idee zum Einsatz. Kaufmann befestigte auf der Maschine Sägeblätter und führte so erste Probeschnitte durch. Als sich dabei Erfolge einstellten, war der Grundstein zur Entwicklung der Stichsäge gelegt.

1947 startete die Scintilla AG schließlich die Serienproduktion der Werkzeuge – in diesem Jahr verließen insgesamt 1.400 Sägen das Unternehmen.

Die neue Maschine erfreute sich auf dem internationalen Markt bereits fünf Jahre später so großer Beliebtheit, dass 1952 erste Nachahmungen in den USA verkauft wurden. 1954 wurde die Scintilla AG Teil der Robert Bosch GmbH, welche sich seitdem dem Vertrieb von Stichsägen widmet. Bis 2004 stellte das Unternehmen über 26 Millionen Stichsägen her, wobei die Firma diese Artikel immer an die aktuellen Trends und technische Fortschritte anpasste.

Wie viel Watt sollte eine Stichsäge haben?

Je mehr Watt eine Stichsäge hat, umso stärker fällt die Arbeitsweise derselben aus. Für den Heimgebrauch sind Geräte mit 400 bis 500 Watt ausreichend. Will man das Gerät jedoch überwiegend im professionellen Kontext einsetzt, sollte man zu Produkten ab 600 Watt greifen.

Welches Stichsägeblatt ist für welches Material geeignet?

Heutzutage ist es möglich, Sägeblätter in den unterschiedlichsten Ausführungen zu erwerben. Idealerweise sollte man beim Kauf darauf achten, dass die jeweilige Variante der Stichsäge an das Material, welches mit dem Werkzeug bearbeitet werden muss, abgestimmt ist.

Ein wichtiges und leicht erkennbares Unterscheidungsmerkmal stellt dabei die verzahnte Länge des Blattes dar.

Makita JV0600K Pendelhubstichsäge im TestHierbei ist jedoch darauf zu achten, dass man stets 20 bis 25 mm abziehen muss, um die zu bearbeitende Materialstärke zu errechnen. Dieser Wert wird in der Regel mit der ersten Zahl auf dem Produkt angezeigt. Von Bedeutung ist des Weiteren das Material, welches mit dem Sägeblatt bearbeitet werden kann. Jene Eigenschaft lässt sich mit Hilfe von Farbcodes erkennen.

  • Holz
    Sägeblätter, die sich in erster Linie für die Bearbeitung von Holz eignen, sind mit einem gelben Aufnahmenoppen versehen.
  • Metall
    Produkte, mit denen Eisen geschnitten werden kann, sind mit einem blauen Ende versehen.
  • Laminat
    Für Laminat und Weichholz eignen sich vor allem dünne Sägeblätter. Mit diesen lassen sich nämlich leicht Kurven- und verwinkelte Schnitte ausführen. Oft verfügen diese Schneidinstrumente über eine goldene Färbung. Für Laminat setzt man des Weiteren 75 mm lange Sägeblätter aus Bimetall mit einer Zahnteilung von 2,5 mm ein.
  • Arbeitsplatte
    Beim Bearbeiten von Platten kommen nicht nur elektrische betriebene, sondern auch Handstichsägen zur Anwendung. Letztere verfügen über ein Aussehen, welches dem bewährten Fuchsschwanz ähnelt, wobei die Stichsäge allerdings mit einem schmaleren Sägeblatt ausgestattet ist. Arbeits – und Tischlerplatten lassen sich mit einem gelben Blatt zwischen 75 und 105 mm Länge gut schneiden.
  • Parkett
    Zum Schneiden von Parkett eignet sich ebenfalls ein Produkt von 75 mm verzahnter Länge. Allerdings sollte dieses über eine Zahnteilung von 4 mm verfügen und ein Kurvensägeblatt darstellen.
  • Plexiglas
    Sägeblätter zum Bearbeiten von Plexiglas verfügen über eine gelbe Färbung sowie eine verzahnte Länge von 50 bis 75 mm.
  • Aluminium
    Zum Zerteilen von Aluminium sollte man zu Blättern aus HS-Bimetall greifen. Diese sind nicht nur äußerst temperaturbeständig, sondern auch verschleißfest. Erkennen lassen sich diese an der blauen Färbung der Aufnahmenoppen.

Stichsäge vs. Handkreissäge – was ist besser?

Generell lässt sich sagen, dass die Wahl des entsprechenden Werkzeuges vom Einsatzbereich abhängig ist. Der Vorteil einer Handkreissäge ist in der präzisen Arbeitsweise sowie der exakten Linienführung zu finden. Im Gegensatz zur Stichsäge sind mit dem erwähnten Werkzeug aber keine Kurven- und Formschnitte möglich.

Wer in handwerklichen Bereich also eher Formen zurechtschneiden muss, sollte zur Stichsäge greifen.

Die Stichsäge sägt schief – Wie sägt man gerade?

Bosch GST 150 CE Professional StichsägeVor allem Anfängern kann es leicht passieren, dass sie beim Sägen mit dem Werkzeug in die Schräglage geraten. Sollte man beim Bearbeiten des jeweiligen Materials tatsächlich einmal von der gewünschten Linien abkommen, darf man auf keinen Fall zu hektisch reagieren. Außerdem wird die Schnittkante durch intensiven seitlichen Druck zusätzlich abgeschrägt.

Aus diesem Grund muss die Steuerung der Säge nur durch Griffe am hinteren Ende des Geräts vorgenommen werden. Dadurch verringert man auch das Risiko etwaiger Fehlschnitte. Bei besonders anspruchsvollen Schnitten haben sich außerdem so genannte Führungshilfen bewährt – runde Muster werden oftmals mit Hilfe eines Kreisschneiders ausgeschnitten, während man für gerade Linien vermehrt zu Führungsschienen greift.

Wer die Stichsäge mit Gewalt zurück auf die Markierung bringen will, sorgt zumeist nur für eine Überhitzung derselben.

Was ist Pendelhub bei einer Stichsäge?

Mit Hilfe einer so genannten Pendelhub-Stichsäge lassen sich Tauchschnitte ausführen. Da es sich hierbei um keine ungefährliche Maßnahme handelt, sollte diese nur mit geprüften Maschinen durchgeführt werden. Mittlerweile geöhrt der Pendelhub zur Grundausstattung dieses Werkzeugs. Generell setzt sich dieser aus zwei Komponenten zusammen:

  • Der Pendelbewegung, bei welcher eine Rolle hinter dem Sägeblatt vor- und zurückschwingt, sowie
  • der Hubbewegung, die sich durch das Auf- und Abgleiten des Blattes ergibt.

Auf diese Weise wird die Säge bei der Aufwärtsbewegung gleichzeitig nach vorne gedrückt. Somit benötigt der Anwender beim Bearbeiten des Holzstückes weniger Kraft – allerdings kommt es dadurch auch zu einem verstärktem Aufriss des Materials. Dieser kann bei neuen Modellen jedoch mit einem Splitterschutz reduziert werden. Mittlerweile lässt sich die Pendelstufe durch einen Schalter auf der Seite des Geräts einstellen.

Handhabung

Stichsägen für den professionellen Bereich werden hauptsächlich in der so genannten Stabform gebaut, während einfachere, eher für den Heimwerkerbedarf gedachte Stichsägen oft in der so genannten Bügelform angeboten werden. Jeder Stichsägentyp kann zwar nach Bedarf mit einer Hand oder mit zwei Händen geführt werden, die Stabform kommt einer Bedienung mit zwei Händen deutlich entgegen. Die Bügelform ist weniger gut zu führen und erhöht die Gefahr, dass die Säge kippt.

Bosch GST 90 E Stichsäge im TestDie Bauweise einer Stichsäge erlaubt unterschiedliche Ansätze für den Schnitt. So kann ein Schnitt an einer Außenkante eines Werkstücks angesetzt werden, um zum Beispiel einen reinen Trennschnitt auszuführen. Durch die schmale Bauart des Sägeblatts einer Stichsäge ist es ebenfalls möglich, einen Schnitte in der Mitte des Werkstücks anzusetzen. Dazu muss im Werkstück nur ein kleines Loch vorgebohrt werden, in welches das Sägeblatt passt, um den Schnitt zu beginnen.

Mit vielen Pendelhub-Stichsägen kann man auch Tauchschnitte ausführen, wenn man das Sägeblatt mit nach vorn gekippter Stichsäge ansetzt. Da so das Sägeblatt direkt in das Material einschneidet („taucht“) kann man Schnitte in der Mitte von Werkstücken ansetzen, ohne vorher ein Loch zum Einführen des Sägeblatts bohren zu müssen.
Wird ein Ausschnitt ausgeführt, sind wegen der schmalen Form des Sägeblatts auch Ausschnitte mit relativ engen Radien möglich und auch Schnitte in Form geschwungener Linien bereiten keine Probleme.

Die Sichtverhältnisse spielen für die Qualität eines Sägeschnittes und die Sägeleistung eine wichtige Rolle. Stichsägen mit eingebauten Gebläse halten die Schnittstellen sauber und ständig sichtbar, sodass der Bediener die Säge präziser zum Beispiel entlang einer Schnittmarkierung führen kann.
Sehr nützlich für präzise Sägeleistungen ist ebenfalls eine angebaute Optik mit Markierung oder einen in die Stichsäge eingebautem Laser, welche die Richtung des Schnittes genau markieren und bei einer vorhandenen Markierung Abweichungen von der Schnittrichtung sofort erkennen lassen.

Das Sägeblatt kann bei modernen Stichsägen problemlos ohne Werkzeug gewechselt werden, was die Handhabung zusätzlich erleichtert.

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Leistungsmerkmale

Deutliche Leistungsunterschiede hinsichtlich der Sägeleistungen bzw. des Sägefortschritts bestehen zwischen den reinen Hubstichsägen und den Pendelhubstichsäge. Da letztere das Sägemehl sehr effektiv von der Schnittstelle entfernen, ist die Sägeleistung einer Pendelhubstichsäge deutlich höher, als bei einer Hubstichsäge.

Bosch GST 150 CE Professional StichsägeGanz gleich, ob es sich um eine einfache Hubstichsäge oder eine Pendelhubstichsäge handelt, der Motor bestimmt mit seiner Durchzugskraft und Drehzahl die Stärke und Geschwindigkeit der Sägearbeit. Das optimale Sägen ist bei einigen Materialien nur in bestimmten Drehzahlbereichen möglich. Deshalb wird die Leistungsstärke einer Stichsäge auch von der Möglichkeit bestimmt, die Drehzahl zu regulieren.

Je feiner und stufenloser die Drehzahl dann reguliert werden kann, desto höher ist der Sägefortschritt und die Sägeleistungen, die eine Stichsäge liefert. Auch wenn besonders wärmeempfindliche Materialien wie Plexiglas oder andere Kunststoffe zu schneiden sind, sollte dafür nur eine Stichsäge mit elektronischer Drehzahlregulierung benutzt werden. Ebenfalls leistungssteigernd sind variable Einstellungen des Hubs bzw. des Pendelhubs passend zu den jeweiligen Materialeigenschaften.

Die beste Leistung erreichen Stichsägen, mit denen man die saubersten Schnitte bei maximalen Sägefortschritt erzielt.

Die Präzision des Schnitts ist ein weiteres wichtiges Leistungsmerkmal einer Stichsäge. Saubere Schnitte hängen zunächst von der manuellen Handhabbarkeit der Maschinen ab, aber auch von der genauen Führung des Sägeblattes während der Hubbewegung. Ein hinsichtlich der Präzision wichtiges Leistungsmerkmal einer Stichsäge ist ihre Laufruhe. Je mehr Vibrationen beim Sägen entstehen, desto unruhiger und dem entsprechend ungenauer wird der Schnitt.

Die bauartbedingte Massenverteilung und die Qualität der Antriebstechnik müssen richtig zusammenspielen, um die Leistung einer Stichsäge entsprechend zu optimieren. Gute Sägeleistungen im Sinne von Präzision erreicht man deshalb am besten mit Stichsägen, die ausgewogen in der Hand liegen und durch einen bauartbedingt niedrigen Schwerpunkt kein problematisches Kippverhalten zeigen. Darüber hinaus ist neben einem laufruhigen Antrieb die sichere, exakte Führung des Sägeblattes durch die Führungsrolle mitentscheidend für präzise Schnitte.

Ein wirksamer und damit besonders leistungsfähiger Spanreißschutz trägt ebenfalls ganz wesentlich zu einer möglichst hohen Schnittqualität bei.

Positive Eigenschaften

  • vielfältige Einsatzmöglichkeiten
  • besonders präzise Schnittführung möglich
  • ermöglicht runde Schnitte
  • leicht zu handhaben

Was wird getestet

Der optische Eindruck des Designs, die Qualität der verwendeten Materialien sowie die Verarbeitungsqualität sind wichtige Testkriterien, um einen Gesamteindruck von der Solidität und Ergonomie einer Stichsäge zu erhalten.

Festool Pendelstichsäge Trion PS 300 EQ PlusDie Handhabung einer Stichsäge wird wesentlich durch das Gewicht der Säge, die Ergonomie des Designs, die Gewichtsverteilung mit möglichst ausbalanciertem niedrigem Schwerpunkt und hoher Griffsicherheit bestimmt. Deshalb sind diese Eigenschaften ebenfalls wichtige Testkriterien zur Beurteilung einer Stichsäge. Ein weiterer Testpunkt ist die Schnitttiefe der Stichsäge, weil diese entscheidet, bis zu welcher Stärke man Materialien sägen kann.

Die Leistungsaufnahme und die Stärke des Motors einer Stichsäge ist ein ganz wesentliche Bewertungskriterium, das vor allem Rückschlüsse auf den mit einer Stichsäge möglichen Sägefortschritt zulässt. Ähnlich wichtig in diesem Zusammenhang ist die minimale und maximale Hubzahl einer Stichsäge.

Neben der Handhabung und der Sägeleistung spielt die Beurteilung der Präzision von Schnitten eine wichtige Rolle im Test. Deshalb ist es wichtig, eine Stichsäge hinsichtlich ihrer dafür kritischen Vibrationsfestigkeit zu untersuchen.

Verschiedene Ausstattungsdetails erhöhen bei einer Stichsäge nicht nur die Präzision der Schnitte, sondern gleichzeitig den Bedienkomfort. Deshalb ist auch die Verfügbarkeit von Zusatzausstattungen wie ein Gebläse zur permanenten Reinigung von Schnittstellen beim Sägen, einer eingebauten Beleuchtungen der Arbeitsstelle oder optische Einrichtungen zur besseren Schnittführung wichtig zur Beurteilung der Qualität von Stichsägen.

Die Lage der Schalter und anderer Bedienelemente spielen nicht nur eine wesentliche Rolle zu Einschätzung des Bedienkomforts, den eine Stichsäge bietet, sondern lassen auch eine Einstufung ihrer Gebrauchssicherheit zu.

Nicht zuletzt ist beim Test einer Stichsäge das Preis-Leistungsverhältnis der jeweiligen Maschine ein wichtiges Bewertungskriterium.

Hersteller von Stichsägen

Es gibt zahlreiche Produzenten von Stichsägen, wobei Bosch, Metabo, Festool, Makita und AEG weltweit als führenden Hersteller von Stichsägen gelten.

Bosch

Bosch StichsägenBosch bietet als weltbekannter deutscher Hersteller verschiedenster Elektrowerkzeuge qualitativ hochwertige Stichsägen in zwei Leistungskategorien an, die grüne Serie für den Heimwerkerbedarf und die blaue für den professionellen Einsatz.

Metabo

Metabo StichsägenMetabo ist ein deutsches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Elektrowerkzeugen spezialisiert hat. Metabos Anspruch ist es, Qualitätsprodukte zu liefern und bietet eine Serie verschiedener Stichsägen in unterschiedlichem Design und für alle üblichen Anwendungen.

Festool

Festool StichsägenFestool ist ein bekannter deutscher Hersteller von elektrisch und pneumatisch angetriebenen Werkzeugen. Das Unternehmen ist unter anderem auf die Herstellung von Werkzeugen für das Holzhandwerk spezialisiert und bietet dem entsprechend besonders viele Stichsägenmodelle für professionelle Anwendungen an.

Makita

Makita StichsägenMakita ist ein bekanntes japanische Unternehmen, das weltweit Produktionsstätten zur Herstellung von Elektrowerkzeugen unterhält. Makita hat ein Serie hochwertiger Stichsägen im Angebot, die unter anderem auch durch ihr besonderes ergonomisches Design auffallen.

AEG

Stichsägen von AEGUnter dem Markennamen AEG produzierte Stichsägen stammen von TTI, einem in Hongkong beheimateten Unternehmen, das zu den drei weltweit größten Hersteller von Elektrowerkzeugen zählt. Unter der AEG Marke baut TTI verschiedene Typen von Stichsägen sowohl für den Heimwerker, als auch für den Profianwender.

Worauf ist beim Kauf zu achten

Beim Kauf einer elektrischen Stichsäge sollte man besonders auf eine solide, langlebige Qualität achten. Darüber hinaus sollte die Stichsäge gut in der Hand liegen, um sicheres, präzises und weitgehend ermüdungsfreies Arbeiten zu ermöglichen. Je nach Einsatzgebiet der Stichsäge sollte sie über eine dafür ausreichende Schnitttiefe verfügen. Der Motor einer Stichsäge sollte ausreichend viel Leistung bringen. Deshalb sind nur Stichsägen empfehlenswert, die über eine Leistung von mindestens 500 Watt verfügen.

Bosch StichsägenBei der Auswahl einer Stichsäge sollte man sich am besten gleich für eine Pendelhubstichsäge entschieden, da sie im Vergleich zu den einfacheren Hubstichsägen viele Vorteile bietet, ohne entscheidend mehr zu kosten.

Besonders praktisch sind Pendelhubstichsägen bei denen man die Pendelbewegung nach Bedarf zu- oder abschalten kann. Als Käufer sollte man ebenfalls auf eine stufenlose Regelung der Drehzahl bzw. der Hubgeschwindigkeit achten. Dabei sollte die Regelung der Motordrehzahl elektronisch erfolgen.

Der Spanreißschutz sollte fest sitzen, beim Sägen nicht unkontrolliert vibrieren und für ein gute Sicht auf die Schnittstelle durchsichtig sein. Nützliche Zusatzeinrichtungen wie optische Hilfen zur Schnittkontrolle oder ein Gebläse für freie Sicht auf die Schnittstelle bedeuten für den Käufer nicht nur mehr Bedienkomfort, sondern auch eine verbesserte Schnittqualität und erhöhte Sicherheit bei der Bedienung.

Überhaupt sind Sicherungen gegen unbeabsichtigtes Einschalten und eine automatische Abschaltung wichtige Ausstattungsdetails, falls der Bediener unbeabsichtigt die Kontrolle über das Gerät verliert.

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